Assoziatives Remote Viewing

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Mit Assoziativ Remote Viewing (ARV) einfach Entscheidungen finden

Das Viewen mit Stellvertreter-Bildern

Eine der ersten Techniken des Remote Viewing, die als Entscheidungshilfe dienen sollte, nannte sich Assoziatives Remote Viewing (ARV). Diese wurde offenbar schon Anfang der 1980’er Jahre u.a. von Russel Targ an der Börse eingesetzt, um Silberpreise vorauszusagen. Diese Voraussagen sollen sehr erfolgreich gewesen sein. ARV beschreibt eine Vorgehensweise, bei der zur Klärung von Sachverhalten (meist JA / NEIN-Abfragen) Stellvertreter-Bilder verwendet werden. Dies bietet vor allem für Anwender, die noch nicht in der Stufe 6 arbeiten, eine einfach anzuwendende Abfragetechnik.

Hier ein Beispiel in dem das Ergebnnis einer Sportwette (Tennis-Doppel) ermittelt werden soll:

Assoziativ Remote Vieweing (ARV) Target mit zwei Bildern

Assoziativ Remote Vieweing (ARV) Target mit zwei Bildern

Bei der Verwendung von ARV für Sportwetten wird jedem Spieler oder jeder Mannschaft ein Bild zugeordnet. Das Bild, von dem in der Session die meisten Eindrücke durchkommen, zeigt den wahrscheinlichen Sieger. Bei Sportarten, in denen es „Unentschieden“ gibt, wird dafür noch ein drittes Bild verknüpft.

ARV an der Börse und im Lotto

Wie im Fall von Russel Targs Silbervorhersagen, kann man ARV auch für Börsenkurse verwenden. Hierfür wird ein Bild für „steigender Kurs“, ein anderes für „gleichbleibend“ und ein drittes für „fallender Kurs“ verknüpft. Auf diese Weise kann man ARV auch für viele andere Entscheidungen verwenden, die sich mit JA / NEIN beantworten lassen. Theoretisch sind noch mehr Variablen möglich (z.B. eine von zehn Entscheidungsmöglichkeiten), doch bei zu vielen Stellvertreter-Bildern wird es zu komplex. Vor allem bei Entscheidungen, die sich in ihrer Wahrscheinlichkeit sehr nahe liegen, verschmelzen die Bilder oft stark. Dadurch ist es nur noch sehr schwer möglich die Sesion Ergebnisse eindeutig einem Bild zuzuordnen und somit wird auch das Ergebnis unzuverlässig sein.  Es gab z.B. schon Versuche mittels ARV die Lottozahlen vorhezusagen. Hierfür wurden in sechs Sessions 49 Stellvertreterbilder geviewt. Diese waren jedoch nicht mehr zuverlässig auseinanderzuhalten und der Versuch scheiterte. Im Kontext einer Lotto Vorhersage kommen zusätzlich noch andere Aspekte hinzu (u.a. extreme Wahrscheinlichkeitsfluktuation durch Millionen von Spielern u.v.m.), die es sehr schwierig werden lässt einen Treffer zu erzielen. Mehr dazu in unserem Artikel Remote Viewing und Lotto.

Eine wohlüberlegte Wahl der Motive ist beim  ARV entscheident

Bei der Motivauswahl für ARV-Targets ist es wichtig, dass sich die Bilder visuell und inhaltlich nicht zu sehr ähneln. Ein guter Gegensatz wäre z.B. ein ausbrechender Vulkan vs. einer flachen Eiswüste (evtl. mit Eisbären oder Pinguinen, damit mehr „Energie“ im Target ist). Dort finden sich die Unterschiede vor allem in den Farben, Temperaturen und Dimensionen. Auch könnte man Bilder mit großen Außen-Landschaften vs. kleinen, geschlossenen Innenräumen verwenden. Beachten sollte man zudem noch, dass die Motive ähnlich interessant wirken. Der mächtige Ausbruch eines Vulkans könnte neben einem unbeachteten Apfel auf einem Küchentisch sehr überstrahlend wirken, da die Einstreuung durch das spektakulärere Ereignis das andere Bild überdeckt. Man muss bedenken, dass man es hier mit „konkurrierenden“ Eindrücken zu tun hat, von denen man das stärker durchkommende Motiv bestimmen können muss.

Durch statistische Auswertungen der ARV Ergebnisse die Entscheidung schärfen

Abgesehen von dem Hauptnutzen als Entscheidungswerkzeug, können ARV-Targets ein sehr gutes Training sein, um eine differenzierte Auswertung von Session-Daten zu erlernen. Denn manchmal verschmelzen die Bilder bis ins Verhältnis 60/40, wenn es sich um sehr knappe Ereignisausgänge handelt. Und da ist eine akribische Auswertung der Eindrücke entscheidend. In solchen Fällen können auch Auswertungstabellen helfen, in denen man die Eindrücke listet, und nach der Session statistisch auswertet welches Bild dominierend ist. Dabei ist jedoch auch zu beachten, dass der Stellenwert der Eindrücke nicht immer gleich sein muss, da z.B. inmaterielle Aspekte (ITs) in Stufe 4 höher gewichtet sein können, als Farben oder Oberflächen in Stufe 2.

Formular zur statistischen Auswertung von Eindrücken einer ARV Session

Formular zur statistischen Auswertung von Eindrücken einer ARV Session

Allerdings ist es gerade bei Sportwetten hilfreich, nochmal die Eindrücke mit einer Timeline zu überprüfen, da spontane Entscheidungen des freien Willens (z.B. von Schiedrichtern) bis zum Ende eines Spiels noch zu Fluktuationen führen können. So etwas könnte man evtl. schon nach der Stufe 3 einbinden, wobei dort jedoch beachtet werden muss, dass der Viewer zu diesem frühen Zeitpunkt normalerweise noch nicht so stark On Target ist, wie ab Stufe 4. Zudem ist in ARV-Sessions bis Stufe 3 manchmal das Phänomen zu beobachten, dass der Viewer die Inhalte aller Bilder auf einmal beschreibt, ohne dass man eines der Bilder als dominierend identifizieren könnte. Bewegungsübungen können hier ggf. die Treffsicherheit erhöhen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die ARV-Technik eine gute Wahl für nicht allzu komplexe Entscheidungs-Sessions ist. Insbesondere Viewer, die noch nicht in der Stufe 6 arbeiten, haben mit ARV ein leicht zu erlernendes und zudem noch zuverlässiges Werkzeug zur Verfügung.

 

2017-10-22T13:41:24+00:002. August 2017|Kategorien: Artikel|Tags: , , , |

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