Die Wahrnehmungen eines Remote Viewer

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Die Wahrnehmungen eines Remote Viewer

Oft berichten mir Menschen, die gerade erst begonnen haben Remote Viewing zu lernen davon, dass ihre Wahrnehmungen sehr nüchtern und klar mit relativ wenigen, aber präzisen Informationen und definitiv ohne persönliche Wahrnehmung, ohne inneres Bild oder Erleben sind. Also im Grunde Remote Viewing nur Abfragen und Antwort aufschreiben ist.

Genau hier liegt eines des großen Missverständnisse und Irrtümer!

Die Wahrnehmungen beim Remote Viewing haben tatsächlich keinerlei Ähnlichkeiten mit Astral Reisen, AKEs oder anderen Formen der übersinnlichen Wahrnehmung, die tatsächlich mit ‘echten’ visuellen Wahrnehmungen oder anderen ‘realen’ Sinneseindrücken aufwarten können. Wer das erleben möchte sollte nicht Remote Viewing lernen. Dennoch sind farbenfrohe und detailreiche Sessions durchaus die Regel. Können wir doch auch unsere ‘normalen’ Erinnerungen auch sehr farbig und detailreich darstellen und aufschreiben. Insofern ist das was die beginnenden Remote Viewing Schüler berichten im Grunde der perfekter Zustand.

Präzise und scharfe Ergebnisse, ohne Verzerrungen, Interpretationen oder Kontaminationen durch eigenen Erinnerungen, Gefühle, Ängste, Wertesysteme oder Vorurteile.
Wenn das Eure Remote Viewing Erfahrungen sind – Gratulation und weiter so. Bewahrt Euch das und baut es weiter aus!

Remote Viewing Wahrnehmungen sind wie Erinnerungen

Die durch Remote Viewing erlangten Informationen verhalten sich in nahezu allen Aspekten wie Erinnerungen und sind von diesen kaum zu unterscheiden. Vor allem droht hier Gefahr von den sogenannten AULs – Also Produkten unserer Fantasie und unserer Erinnerungen an selbst erlebtes. Die Verwechselungsgefahr ist groß.
In der normalen Welt erinnere ich mich z.B. an die Eindrücke die ich während einer tollen Seereise gehabt habe. Genauso erinnere ich mich an die Eindrücke die ich während all meiner Sessions hatte. Der Unterschied ist die Tatsache, dass die Erinnerung an die Quelle der Eindrücke kein ‘Live’ Event ist, sondern das recht stumpfsinnige und unspektakuläre Abarbeiten eines Protokolls auf Basis von Papier und Kugelschreiber.

Das was wir beim Remote Viewing aufs Papier bringen lässt sich also gut mit dem Aufschreiben einer Erinnerung an eine gemachte Wahrnehmung beschreiben. Das fühlt sich während der Session zuweilen sehr seltsam an. Sind da doch auf einmal Erinnerungen abrufbar, die Sekunden zuvor noch gar nicht da waren – Faszinierend.

Remote Viewing ist nicht wie TV schauen

Zu einem ‘Erleben’ der Wahrnehmung in der Gegenwart in Echtzeit kommt es nur dann, wenn der Viewer stark bi-lokal geht oder sogar ganz in das Target ‘hineingezogen’ wird. Beides sind Zustände die wir im Training zu verhindern trachten. Ein kontrolliertes Aufschreiben der Wahrnehmungen ist dann nämlich nicht mehr möglich und die Session ist als Fehlschlag zu interpretieren. Zumindest sind Eindrücke nach Eintreten einer starken Bi-Lokation grundsätzlich in Frage zu stellen. Zu groß ist die Gefahr, das diese massiv durch AULs kontaminiert sind.
Zudem kann es dabei zu sehr unangenehmen Reaktionen des vegetativen Nervensystems und des Körpers kommen. Dieser kann dann u.U. nicht mehr unterscheiden was real jetzt und hier ist und was dort und irgendwann ist. Höhenangst, Erstickungsanfälle o.ä. können auftauchen.

Im Rahmen der Ausbildung der Erkenntniswerkstatt, wird von Anfang an großer Wert daraufgelegt, solche Situationen zu vermeiden. Insbesondere der Monitor muss ausgerüstet werdend diese Situationen frühzeitig zu erkennen. Er muss in der Lage sein beim Auftretens einer Bi-Lokation angemessen zu reagieren. Sowohl das Abgleiten des Viewers in eine tiefe Bi-Lokation als auch sein Herausfallen aus der Session ist zu verhindern. Die Abschluss AIs jeder Seite dienen dem Monitor dabei als Frühwarnsystem und Kontrollinstrument.

Glücklicherweise passieren starke Bi-Lokationen nicht allzu häufig. Leichte oberflächliche Bi-Lokationen sind sogar erwünscht, sind sie doch ein eindeutiges Zeichen für einem intensiven Target Kontakt. Perfekt wäre eine 50% Bi-Lokation möglichst schnell zu erreichen und dann bis zum Ende der Session zu halten, ohne noch tiefer einzutauchen oder wieder flacher zu werden. Mit zunehmenden Ausbildung und Trainingsstand des Viewers und des Monitors gelingt dieser Tanz auf des Messers Schneide immer häufiger und besser.

Und was ist mit den Wahrnehmungen in Solo Sessions?

Und ja – hier liegt auch eines der großen Risiken von Solo Sessions.
Ihnen fehlt schlichtweg das Sicherheitsnetz ‘Monitor’ !
Wer als Solo Viewer schon mal unkontrolliert in eine tiefe Bi-Lokation gerutscht ist, weiß wovor ich hier warne. Das kann durchaus eine fiese Nummer mit Nachwirkungen werden, die auch schon mal mehrere Stunden nach Ende der Session noch andauern.

2018-02-21T18:30:52+00:0021. Februar 2018|Kategorien: Artikel, Feature|Tags: , , |

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